50plus – Generationenberatung

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In der zweiten Lebenshälfte, daher der Name 50plus, ist es wichtig, sich rechtzeitig Gedanken zu machen über die Absicherung des angesparten Vermögens. Darüber hinaus sollte überlegt werden, wem man Vollmachten einräumt für den Fall, dass man vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr selber handeln und entscheiden kann. Und schließlich sollte auch festgelegt werden, wie im Falle des Ablebens die Erbschaft verteilt werden soll.

Absicherung des angesparten Vermögens: Für die Generation 50plus hat die Absicherung des Lebensstandards höchste Priorität. Dabei geht es zum einen darum, das aufgebaute Vermögen gegen die Risiken des Kapitalmarktes abzusichern. Hierzu gehört ein Check der vorhandenen Versicherungen und eine Überprüfung der Schwankungsrisiken des Wertpapierdepots. Zum anderen geht es aber auch darum, dass das Vermögen im Fall von Pflegebedürftigkeit nicht verloren geht. Pflege kann ein Vermögen kosten. Wenn man nicht vorgesorgt hat, kostet es womöglich das eigene Vermögen und das Vermögen der Kinder. Die gesetzlichen Regelungen sind eindeutig. Die Gesellschaft ist für die Pflegekosten nicht verantwortlich. Diese Kosten müssen aus dem Vermögen jedes Einzelnen und seiner direkten Verwandtschaft bestritten werden. Wenn Rente und gesetzliche Pflegekostenversicherung nicht ausreichen, geht’s an die Ersparnisse und auch an die eigene Immobilie. Ziel der Generationenberatung ist, das Vermögen für die nächste Generation zu erhalten.

Vorsorge- und Betreuungsvollmacht: Wenn nicht schriftlich geregelt ist, wer die Vorsorge- und Betreuung übernehmen soll, wenn man selber durch Unfall, Krankheit oder aufgrund des Alters dazu nicht mehr in der Lage ist, kann es passieren, dass ein Berufsbetreuer bestellt wird. Dieser hat dann automatisch Bankvollmacht und weitere umfassende Entscheidungsbefugnisse. Auf einmal ist auch der gesunde Ehepartner auf das Wohlwollen des Berufsbetreuers angewiesen. Dieser entscheidet z.B., wieviel Taschengeld dem gesunden Ehepartner zum Leben zur Verfügung gestellt wird. Spätestens mit 50plus sollten alle notwendigen Vollmachen rechtssicher geregelt sein. Wichtig: Viele Banken akzeptieren nur eine notarielle Vorsorgevollmacht!

Patientenverfügung: Nicht erst mit 50plus! Jeder Erwachsene sollte eine Patientenverfügung haben, damit nicht Fremde über den eigenen Willen entscheiden, wenn man sich nicht mehr äußern kann. Wenn nichts festgelegt ist, entscheiden die Ärzte nach eigenem Ermessen. Liegt eine Patientenverfügung vor, ist sie für die Ärzte bindend. Bei der Formulierung der Verfügung sollte man sich unbedingt beraten lassen. Die häufigsten Fehler sind unklare Formulierungen. Spezialisierte Berater oder der Hausarzt helfen bei den Formulierungen. Man legt gemeinsam und eindeutig fest, was z.B. im Falle von Demenz oder eines andauernden Komas passieren soll. Die Verfügung muss leicht zu finden sein. Entweder hinterlegt man sie beim Hausarzt und gleichzeitig bei den Verwandten oder man lässt die Patientenverfügung zentral archivieren. Den Hinweis auf die Archivierungsstelle sollte man bei den Ausweispapieren haben. Wichtig: Eine getroffene Verfügung kann man jederzeit wieder ändern! Man sollte seinen festgelegten Willen zusätzlich jährlich mit Datum neu unterschreiben.

Testament: Zur 50plus-Beratung gehört natürlich auch die Regelung der Erbschaft. Wer selber verfügen möchte, wer nach dem Ableben was erbt, sollte sich rechtzeitig dazu beraten lassen. Prinzipiell sind Erbschaften gesetzlich geregelt. Rechtzeitig vorgesorgt bedeutet aber z.B., dass das Finanzamt nicht übermäßig begünstigt wird. Oder auch, dass das Vermögen zunächst beim überlebenden Ehepartner verbleibt und die Kinder erst nach dessen Tod beerbt werden. Je nach Verwandtschaftsgrad sind die Freibeträge sehr unterschiedlich. Vor allem eheähnliche Partnerschaften und Firmeninhaber müssen rechtzeitig die Weichen stellen. Ziel der Generationenberatung ist es, dafür zu sorgen, dass das Vermögen dort bleibt, wo es der Erblasser haben will. Weitere Informationen zur Höhe der Freibeträge und zu Pflichtteilsansprüchen können Sie hier einsehen: Link

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