Fonds

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OBAGO informiert: Welche Arten von Fonds gibt es?

Aktuell können private Anleger in ca. 8000 verschiedene Fonds investieren. Das Vermögen, das in diesen Fonds verwaltet wird, beträgt ca. 8 Milliarden Euro (2015). Fonds sind eine unkomplizierte Möglichkeit für Anleger, bereits mit kleinen Beträgen in die internationalen Kapitalmärkte zu investieren. Ein großer Vorteil: Fonds können jederzeit gekauft und verkauft werden. Eine Ausnahme sind die „geschlossenen Fonds“.

Fonds investieren in Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe, Immobilien, Gold und andere Edelmetalle. Anleger kaufen Anteile an Fonds und sind damit an Gewinn und Verlust des Fonds beteiligt. Durch die breite Aufteilung des Fondskapitals in verschiedene Anlagen, Aktiengesellschaften usw. sinkt das Risiko, Verluste zu machen. Dieses Risiko trägt allerdings der Anleger. Um ein solch breit gestreutes risikoreduziertes Portfolio als Anleger selber aufzubauen, wären Millionenbeträge notwendig.

Man unterscheidet aktive und passive Fonds. „Aktiv“ bedeutet, dass die Zusammensetzung des Fonds professionell gemanagt wird. Dafür werden Gebühren berechnet. Gute Fondsmanager sind bestrebt, den jeweiligen Vergleichsindex zu schlagen. Erfahrungsgemäß gelingt das nur wenigen. Eine Übersicht von herausragenden Fondsmanagement-Leistungen findet man unter Top Investmentfonds. Passive Fonds kopieren einen Index, den DAX z.B. Sie folgen dem Verlauf des Index und benötigen daher auch kein Management. Das spart Kosten. Sie können sich aber auch nicht besser entwickeln, als der Index. Passive Fonds werden daher auch „Indexfonds“ genannt. Die meisten werden an Börsen gehandelt, man bezeichnet sie auch kurz als ETF (exchange traded funds – engl. börsengehandelter Fonds).

Bei den offenen Fonds unterscheidet man folgende Kategorien: - Aktienfonds: Investieren Kapital in Aktiengesellschaften verschiedener Branchen und Regionen. - Rentenfonds: Investieren Kapital in Anleihen verschiedener Bonitäten. - Mischfonds: Investieren in Aktien, Anleihen, Immobilien, Edelmetalle, Cash. Flexible Mischfonds ändern je nach Marktsituation die Anteile an den verschiedenen Kategorien. - Dachfonds: Investieren in Fonds verschiedener Kategorien. Ziel ist, Wertschwankungen zu reduzieren, allerdings kann die Kostenbelastung für den Anleger sehr hoch sein. - Offene Immobilienfonds: Investieren in Wohn- und Gewerbeimmobilien. Erträge entstehen durch Mieteinnahmen und durch den Verkauf der Objekte.

Geschlossene Fonds: Sind unternehmerische Beteiligungen mit längerer Mindestlaufzeit. Sie investieren in Immobilien, Flugzeuge, Schiffe, Windparks und ähnliche Sachwerte, die nicht auf die Schnelle verkauft werden können. „Unternehmerische Beteiligung“ bedeutet, dass auch Totalverluste möglich sind, in Zeiten einer Finanzkrise etwa, wenn ganze Branchen in Verlustzonen geraten.

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Thomas Gandl

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