Edelmetalle - Seltene Erden

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OBAGO informiert: Warum Geld in Edelmetalle und Seltene Erden investieren?

Zu den Edelmetallen für Anlagezwecke zählen überwiegend Gold, Silber, Platin und Palladium. Vor allem Gold gilt historisch als Garant für Stabilität und Werterhalt. Jahrzehntelang (seit 1944) war der „Goldstandard“ die Basis eines funktionierenden Währungssystems zwischen den Industrieländern. Seit in den siebziger Jahren dieser Goldstandard aufgehoben wurde, schwankt der Goldpreis erheblich.

Im Gegensatz zum Papiergeld, das von den Notenbanken bei Bedarf einfach durch Drucken vermehrt werden kann, wird Gold als Sachwert nie wertlos. Zudem sind die weltweiten Goldvorkommen begrenzt. Allerdings wirft Gold keine Zinsen ab. Wertsteigerungen entstehen durch Kursgewinne. Gerade in den Zeiten von Finanzkrisen hat sich gezeigt, dass eine Beimischung von Edelmetallen wie Gold zu den traditionellen Sparformen sinnvoll ist. Edelmetalle kauft man am besten als Barren oder Münzen bei der Bank oder bei seriösen Händlern. Vorsicht ist beim Internethandel geboten. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Reinheit 999,9% beträgt und diese offiziell zertifiziert ist. Ein großer Vorteil gegenüber anderen Anlageformen: Nach 12 Monaten Haltedauer ist der Verkaufsgewinn von Gold steuerfrei.

Der Kauf von Barren ist aufgrund der Herstellungskosten günstiger als der von Münzen. Ein Vorteil ist auch das hohe Gewicht von Gold. So hat etwa ein 250 Gramm Barren die Größe einer Streichholzschachtel. Man kann Gold zuhause lagern und verstecken. Bis zu gewissen Grenzen besteht für Edelmetalle Versicherungsschutz in der Hausratversicherung.

Eine weitere Möglichkeit, Gold zu lagern, ist das Bankschließfach. Hier sollte man auf jeden Fall klären, wie hoch der Versicherungsschutz über die Bank ist. Der Inhalt von Bankschließfächern ist Sondervermögen. Bei einem eventuellen Konkurs der Bank ist der Zugriff durch Gläubiger also rechtlich ausgeschlossen.

Zu den „Seltenen Erden“ zählen wertvolle Metalle wie Scandium, Yttrium, Lanthan, Cer, Praseodym, Neodym, Promethium, Samarium, Europium, Gadolinium, Terbium, Dysprosium, Holmium, Erbium, Thulium, Ytterbium und Lutetium. Vor allem in der Hightech-Industrie sind „Seltene Erden“ unerlässlich. Konkret werden sie benötigt im Windkraftanlagenbau, für LCD/LED/Plasma-Bildschirme, für Smartphones, für Notebooks, im Solaranlagenbau und in der Brennstoffzellentechnologie. Die Magnetindustrie benötigt „Seltene Erden“ für die Fertigung von Permanentmagneten. In der Elektroindustrie werden sie für die Herstellung von Hochleistungskondensatoren, Supraleitern und elektronischen Speichern (Arbeitsspeicher/RAM) benötigt. „Seltene Erden“ werden somit zur Herstellung aller wichtigen Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts benötigt.

Rund 30% der Weltreserven an diesen Metallen besitzt China, das den Weltmarkt mit 95% des Bedarfs beliefert. Die technischen Verfahren zur Gewinnung dieser Rohstoffe sind äußerst aufwändig und teuer. Aufgrund dessen ist davon auszugehen, dass die Preise langfristig hoch bleiben. Konjunkturbedingt muss man allerdings mit starken Schwankungen rechnen.

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