PKV Private Krankenversicherung

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OBAGO informiert: Was bietet eine private Krankenversicherung (PKV)?

Die private Krankenversicherung bietet ihren Versicherten einen besseren Versicherungsschutz als die gesetzlichen Krankenversicherungen. Privatpatienten können in den Genuss folgender Leistungen kommen: keine Zuzahlungen, kürzere Wartezeiten, bessere medizinische Versorgung, Chefarztbehandlung, Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, bessere Leistungen beim Zahnarzt usw. Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung werden anders kalkuliert als die der gesetzlichen Krankenversicherungen.

In eine private Krankenversicherung kann man nicht einfach eintreten. Es gibt strikte Zulassungsvorrausetzungen für zukünftige Mitglieder. Beamte, Studenten oder Selbstständige dürfen wählen, ob sie sich gesetzlich oder lieber privat versichern möchten. Bei Angestellten hingegen hängt das von deren Einkommen ab. Dieses muss über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen, die vom Gesetzgeber jährlich festgelegt wird. Wer unter dieser Grenze liegt, muss sich gesetzlich versichern.

Die private Krankenversicherung kann als Vollversicherung oder als Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Schließt der Versicherungsnehmer eine Vollversicherung bei einer privaten Krankenversicherung ab, so ist diese seine reguläre Krankenversicherung. Die Zusatztarife hingegen können zusätzlich zur gesetzlichen Krankenversicherung abgeschlossen werden. Wer z.B. Wert auf eine umfassende Zahnvorsorge legt, hat die Möglichkeit, eine private Zusatzversicherung speziell für den Bereich „Zahnvorsorge“ abzuschließen. Diese übernimmt dann die vertraglich festgelegten Zusatzleistungen. Gleiches gilt für Krankenhausaufenthalte, Heilpraktikerbehandlung und Hilfsmittel wie Brillen.

Die Entscheidung, in die private Krankenversicherung zu wechseln, sollte gut überlegt sein. Ein erneuter Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ist nur unter bestimmten Umständen, und für Personen über 55 Jahre gar nicht mehr möglich.

Die Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag müssen wahrheitsgetreu beantwortet werden, sonst riskiert man seinen Versicherungsschutz. Denn anhand dieser Gesundheitsfragen entscheidet die private Krankenversicherung, ob sie den Antragsteller versichert oder ob dieser Risikozuschläge zahlen muss. Sind die Gesundheitsfragen nicht korrekt beantwortet, kann die Versicherung ihre Leistungen verweigern und dem Versicherten kündigen.

Die Entscheidung, einen privaten Krankenversicherungsantrag zu stellen, muss gut überlegt sein und erfordert auf jeden Fall umfassende professionelle Beratung.

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